Ergänzungsexkursion 21 Juni

 

21. Juni 2018 Ganztagesausflug an den Balaton, Besuch in Herend 

 

Herend und die Schmuckstücke des Balatons: Balatonfüred und Tihany

       

Die erste Station unseres Ausfluges ist die weltberühmte Herender Porzellanmanufaktur, wo Sie nicht nur in die Geheimnisse der Porzellanherstellung eingeweiht werden, sondern auch mit einem Pinsel Ihre eigene Kreativität erproben können. Sie können die Dauerausstellung und die in jeder Jahreszeit neu zusammengestellten zeitweiligen Ausstellungen des Porzellan-Museums bewundern, wo die Entwicklungsgeschichte der Manufaktur vorgestellt wird. Nach dem Ausflug in die Welt des Porzellans können Sie im Markengeschäft Viktória einkaufen und sich im Café Apicius verwöhnen lassen.

Weitere Informationen: http://herend.com/

 

Nach einem echten ungarischen Mittagessen in einer Csárda machen wir uns bei einem kurzen Spaziergang zum Hafen mit einer der beliebtesten Städte am Balaton, Balatonfüred bekannt. Die Stadt wurde durch zahlreiche kulturelle Werte und ein reiches Angebot an Freizeitprogrammen zu einem der anziehendsten touristischen Zielpunkte. Nach einem kleinen Spaziergang von ein paar Minuten gehen wir an Bord eines Schiffes, um die Luft des „ungarischen Meeres” auch ganz von Nahem einzuatmen.

 

 Weitere Informationen: https://balatonfured.hu/

 

Nach einer halben Stunde Schifffahrt kommen wir an dem Juwel der Halbinsel Tihany, an einer der schönsten Städte Ungarns an, die wegen solcher Besonderheiten bekannt ist, wie das Echo von Tihany, die Altstadt, die Mönchszellen und die Benediktinerabtei Tihany. Der Hauptanziehungspunkt der Halbinsel ist die etwa tausend Jahre alte Benediktinerabtei, mit der dekorierten Barockkirche, der Unterkirche aus dem 11. Jahrhundert und der Gruft von König Andreas I. Durch die Präsenz des Mönchslebens gewinnt die auch ohnedem ein unvergessliches Erlebnis bietende Ausstellung des Museums der Abtei noch an Bedeutsamkeit. Ein besonderer Wert des Museums ist das Lapidarium, aber auch zeitweilige Ausstellungen der Kirchenkunst oder der bildenden Kunst werden hier veranstaltet. Zu der Bekanntheit des Gebäudes trägt auch bei, dass das letzte ungarische Königspaar Karl IV. und seine Frau Königin Zita hier ihre letzten Tage in Ungarn vom 26-31. Oktober 1921 verbrachten, bevor sie auf die Insel Madeira verbannt wurden. Die Zimmer, die von dem Königspaar benutzt wurden, können heute als Teil des Museums besichtigt werden. In dem Museum der Abtei können der restaurierte Chor und die Sakristei der Barockkirche besichtigt werden. Es werden die geschnitzte Einrichtung und die Empore der Kirche gezeigt, die von Sebastian Stuhlhof (ca. 1723 -1779) angefertigt wurden.

Interessant ist auch die Besichtigung der Mönchszellen. Zwischen dem 11-14. Jahrhundert wurden am Osthang der Erdburg von den Mönchen des griechisch-orthodoxen Ordens in die Felswand Zellen gehauen. Dazu gehören eine Kapelle und ein Speiseraum, die nach dem östlichen „Laura" - Muster gestaltet wurden. Sie sind im Karpatenbecken, sogar in Mitteleuropa die einzigen, einigermaßen erhalten gebliebenen Einsiedlerhöhlen. Nach dem Besuch der Abtei und des Museums können Sie in der Freizeit in der Altstadt spazieren gehen und mit etwas Glück können Sie an einer Veranstaltungsreihe teilnehmen, wo die Blüte vieler Millionen Lavendelblüten gefeiert wird.   

 

Weitere Informationen: http://www.tihanyiapatsag.hu/Tihanyi_Bences_Apatsag.html

 

Das Programm wird mit einem schnellen Abendessen beendet und um etwa 19 Uhr fahren wir zurück nach Mosonmagyaróvár.

 

Fachvorträge im Plenum

 

Dr. Nagy István

Mitglied des Parlaments, ehrenamtlicher Universitätsdozent

 

 

Geboren am 6. Oktober 1967 in Újfehértó. Er erwarb 1992 an der Pannonischen Universität für Agrarwissenschaften in Mosonmagyaróvár das Diplom als Agraringenieur. Im Jahre 1996 schloss er ein Studium als Ingenieur-Lehrer an der Budapester Technischen Universität an der Fakultät Natur- und Gesellschaftswissenschaften ab. Im Jahre 2007 erwarb er an der Doktorandenschule für Tierwissenschaften „Ujhelyi Imre” der Westungarischen Universität den Grad eines PhD. Mehr als 20 Jahre verbrachte er im Schuldienst. 1993-1994 unterrichtete er als Ingenieur-Lehrer an der Landwirtschaftlichen Oberschule „Veres Péter” die Fächer Tierzuchtlehre und Fütterungslehre bzw. als ernannter Universitätsdozent Schweinezuchtlehre (1994-2000), ab dem Jahre 2000 Hasen- und Pelztierzucht und Bienenzucht. Er war in den Jahren 2010 bis 2014 Bürgermeister von Mosonmagyaróvár. Ab 2013 ist er Mitglied des Landwirtschaftsausschusses im Parlament. Er ist Berufsjäger, mit der Goldenen Ähre ausgezeichneter Imkereiinhaber und Gründungsvorsitzender der Organisation Mosonmagyaróvár der Ungarischen Imkervereinigung. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.  

 

Thema des Vortrags

Die Entwicklung der Informationstechnologie ist auch bei der Landwirtschaft angekommen. Heute stehen uns schon Methoden zur Verfügung, von denen wir früher nicht einmal geträumt hätten. In unserem Jahrhundert können die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, die Umweltschutz, die verantwortungsbewusste und nachhaltige Bewirtschaftung, die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums nicht voneinander getrennt werden. Das ist eine zunehmend höher zu bewertende Aufgabe mit Bedeutung für die nationale Sicherheit. Die Nachforschungen zeigen, dass der Bedarf an Lebensmitteln ständig steigt. Im Jahre 2050 hat die globale landwirtschaftliche Produktion voraussichtlich die Ernährung von 9 Milliarden Menschen sicherzustellen. Laut einzelner Prognosen wird bis 2030 nur der globale Fleischverbrauch um 40% ansteigen. Das erfordert einen weiteren Anstieg des Produktionsniveaus. Man muss sich nur hineindenken, was das für den Boden und die Umwelt für eine Belastung mit sich bringt. Der Erfolg der ungarischen Landwirtschaft hängt davon ab, ob sie sich den veränderten Bedingungen anpassen kann und ob sie die neuen Herausforderungen bewältigen kann. Dazu sind die Digitalisierung in der Landwirtschaft, die modernsten IT-Verfahren und die Einführung der Präzisionslandwirtschaft in breitestem Rahmen unerlässlich. Die computergesteuerten landwirtschaftlichen Maschinen können die landwirtschaftlichen Erzeuger dabei unterstützen, den Wettbewerb mit den entwickelten Landwirtschaftsbetrieben aufzunehmen und so wirtschaftlich wie möglich, in besserer und zuverlässigerer Qualität zur produzieren. Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass die ungarische Landwirtschaft an einer neuen Epoche angekommen ist.

 

Győrffy Balázs

Vorsitzender der Ungarischen Landwirtschaftskammer, Mitglied des Parlaments

 

 

Vorsitzender der Ungarischen Landwirtschaftskammer, Mitglied des Parlaments

Geboren 1979 in Pápa. Sein Hochschulstudium absolvierte er an der Wissenschaftlichen Universität Pécs, an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Staats- und Rechtswissenschaften. Bis Herbst 2006 war er Mitarbeiter der Außenstelle Veszprém des Amtes für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. In den Jahren 2006-2014 war er Bürgermeister seines Geburtsortes Nemesgörzsöny. Seit 2007 ist er Vorsitzender des Verbandes der Landwirtgruppen Komitat Veszprém, in den Jahren 2009-2017 ist er stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Ungarischer Landwirtgruppen und Landwirtgenossenschaften. Bei den Parlamentswahlen 2010 und auch 2014 erhielt er ein Parlamentsmandat. Ab 2013 ist er Vorsitzender der Ungarischen Landwirtschaftskammer.

Er ist aktiver Landwirt, in seinem landwirtschaftlichen Familienunternehmen beschäftigt er sich mit Pflanzenanbau. Er ist verheiratet und Vater eines Kindes. 

 

Thema des Vortrags

Die Ungarische Landwirtschaftskammer [Nemzeti Agrárgazdasági Kamara (NAK)] versieht ab dem 1. Oktober 2014 die Aufgaben des Ungarischen Beratungszentrums. Die Landwirtschaftskammer [NAK] genehmigt die Beratungsleistungen und wertet sie aus, führt das Namensverzeichnis der Fachberater, organisiert die obligatorischen und unterstützten Weiterbildungen der Fachberater, die für die fachlichen Beratungen erforderlich sind. Des Weiteren versieht sie die Aufgaben des Sekretariats des Ungarischen Agrarberatungsausschusses [Nemzeti Agrár-tanácsadási Bizottság (NATaB)]. Außerdem wurden am 1. Februar 2018 durch die Gründung einer eigens dafür vorgesehenen GmbH die Beratungsdienstleistungen der Landwirtschaftskammer [NAK] ins Leben gerufen, durch die die Landwirtschaftskammer [NAK] mit Hilfe eines Netzes von ca. 70 Fachberatern nun auch direkt auch an der Beratungstätigkeit in der Praxis teilnimmt. Bei dem Vortrag erhalten die Anwesenden Informationen über die Erfahrungen bei den angegebenen Koordinierungstätigkeiten und können auch etwas über die zukünftigen Entwicklungsrichtungen in der Landwirtschaftskammer [NAK] erfahren.

 

Prof. Dr. Neményi Miklós

MSc: Mech. Eng.,  PhD, DSc: Agr. Engineering

 

 

Doktor der Ungarischen Akademie der Wissenschaften [MTA] seit 1994. Er erhielt die Ernennung zum Universitätsdozenten 1987, er wird mit der Leitung des Technischen und Umwelttechnischen Lehrstuhls beauftragt. 1987 verbringt er einen Monat und 1988 ein Semester als Gastdozent bzw. Forscher an der Universität Stuttgart-Hohenheim. Er ist 1991 ein Jahr lang und 1992 ein halbes Jahr lang Gastprofessor an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Lehrgebiet: Strömungslehre (Mechanik der Flüssigkeiten), Rheologie und Umweltsimulationstechnik. 1996 verbringt er ein Semester als Gastprofessor an der Technischen Universität München, Fakultät Agrar- und Gartenbauwissenschaften, in Freising. 1997 hält er einen Vortrag an der Yale Universität (USA, CT) auf einem internationalen Seminar. Er erhält das Széchenyi-Professorenstipendium und erhält den Auftrag, das Agrartechnische Institut aufzubauen und in diesem die Aufgaben des Direktors zu übernehmen.  1996-2000: Vorsitzender des Professorenrates der Pannonischen Universität für Agrarwissenschaften (PATE). Ab Oktober 2000 ist er Vorsitzender des Habilitationsausschusses der Westungarischen Universität bzw. des Doktorenrates der Fakultät in Mosonmagyaróvár. Er war in den Jahren 2006 bis 2010 Vizepräsident der European Society of Agricultural Engineers (EurAgEng, Europäische Gesellschaft der Agrartechniker). Er ist mehr als 10 Jahre Mitvorsitzender des Seminars Verschmutzung und Wasserressourcen der Columbia Universität. Er ist 14 Jahre Mitglied des Redaktionsausschusses der wissenschaftlichen Zeitschrift „Biosystems Engineering“ (als Einziger aus Mitteleuropa). Er ist Gastdozent an der Technischen Universität Wien.   

Er ist Leiter der PhD-Unterprogramme „Energieeffiziente und qualitätserhaltende Trocknung, Lagerung und Verarbeitung biologischer Stoffe“ und „Technische Voraussetzungen für den erzeugungsortspezifischen Präzisionspflanzenanbau“. Er ist Gründer des Rotary Clubs in Mosonmagyaróvár. Unter seiner Leitung verteidigten mehr als 20 Doktoranden erfolgreich ihr Thema.

Széchenyi István Universität, Fakultät für Landwirtschaft und Lebensmittelwissenschaft, Abteilung für Biosysteme und Lebensmitteltechnik, Mosonmagyaróvár

 

Thema des Vortrags

Kann es im Zeitalter der künstlichen Intelligenz eine nachhaltige Landwirtschaft geben?
Herausforderungen der Ausbildungs- und Beratungstätigkeit

Bei der Analyse des in der Landwirtschaft stattfindenden intensiven Digitalisierungsprozesses darf nicht außer Acht gelassen werden, dass viele unbemannte Systeme, deren Einführung in weniger als einem Jahrzehnt zu erwarten ist, zu einem Verlust vieler jetziger Arbeitsplätze führen werden. Es gibt zwar neue, aber ihre Zahl wird im Vergleich zum aktuellen Stand sehr gering sein. Die meisten heutigen Teenager werden an Arbeitsplätzen arbeiten, die es heute noch nicht einmal gibt, deren Bezeichnung wir nicht einmal kennen. Gleichzeitig entwickeln sich die Bedingungen, die für den Aufbau einer unbemannten Pflanzenproduktion benötigt werden, immer weiter. Wie können wir uns auf diese Herausforderung vorbereiten? Für die Landwirte ist es so wichtig wie nie zuvor, an den Weiterbildungen teilzunehmen. Es ist sehr wichtig zu erkennen, dass außer den Kenntnissen in der Informationstechnologie auch die Biologiekenntnisse vertieft werden müssen. 

Die digitale Landwirtschaft ermöglicht, dass bei einem Anstieg der Produktionsintensität auch die Nachhaltigkeit erhalten bleibt. Früher waren die Intensitätserhöhung und die Nachhaltigkeit gegensätzliche Konzepte.

Der Entscheidungsfindungsprozess besteht aus sieben Schritten: 1) Identifizierung des Problems oder der Möglichkeit, 2) Identifizierung der alternativen Lösung, 3) Sammeln aller Daten und Informationen, 4) für die Entscheidungsfindung Analyse der Alternativen, 5) Umsetzung der Entscheidung, 6) Verfolgen des Ergebnisses der Entscheidung, 7) Verantwortung übernehmen für die Entscheidung. Die grundlegende Frage ist, welche Aufgaben können wir bei dem Entscheidungsfindungsprozess übernehmen und welche überlassen wir der künstlichen Intelligenz.

 

 

 

Programme für Begleitpersonen

 

17 Juni 2018, Sonntag

Stadtführung in Mosonmagyaróvár

 

Die Geschichte der Stadt blickt auf mehr als 2000 Jahre zurück. Schon zu Römerzeiten war die Stadt entlang der Limes ein Soldatenlager, genannt Ad Flexum. Lucsony wurde 1905 zu Magyaróvár angeschlossen und seit 1939 bilden sie mit Moson zusammen ein Stadt.

Die Óvárer Burg wurde auf den Überresten der römischen Siedlung im 13. Jahrhundert mit einem mehrfach umgearbeiteten Grundriss gebaut. 1818 gründete der Schwiegersohn von Maria Theresia, der Fürst Albert Kasimir von Sachsen und Teschen, ein landwirtschaftliches Privatinstitut mit Hochschulcharakter in dem Gebäude, wessen Rechtsnachfolger die sich im Gebäude der Burg befindende Landwirtschaftliche und Lebensmittelwissentschaftliche Fakultät der Universität István Széchenyi.

Auf dem Deák Platz steht die 1744 errichtete Sankt Johann von Nepomuk Statue, die eine der bedeutendsten Barockdenkmäler unsere Stadt ist. Auf diesem Platz sind das einstöckige erzherzogliche Schloss der Habsburgen und die Sitzstatue von Friederich der Habsburger zu finden.

Das Schmuckstück der Hauptstraße ist das Cselley-Haus. Im Gebäude mit gotischen Merkmalen können die indutriegeschichtliche Ausstellung des Hansági Museums, sowie die Gyurkovich-Sammlung, und im Keller mit Tonnengewölbe das Lapidarium aus der Römerzeit besichtigt werden.

Von dem Cselley-Haus kommen wir über die Városház Straße auf die Fußgängerzone, auf die Magyar Straße. Hier steht die Sankt Gotthard Pfarrkirche, die im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Ihre Unterkirche ist die Begräbnisstätte des Erzherzogs Friedrich von Habsburg und seine Gattin. Die Statue des Heiligen Ladislau vor der Kirche wurde im Jahre 1993 aus Spenden aufgestellt.

 

 

18 Juni 2018,  Montag

Ganztagesausflug nach Győr

 

Mit wunderbaren Geschichten gewürzte Stadtbesichtigung, bei der Sie die wertvollsten Sehenswürdigkeiten von Győr kennenlernen können. Wir schlendern durch die engen Gassen und über die herrlichen Plätze der barocken Innenstadt, hören von den Legenden und suchen Spuren aus dem Mittelalter. Wir besuchen die Bischofskirche, die Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria und besichtigen auch die Herme des Heiligen Ladislaus, die in Ungarn die drittgrößte sakrale Reliquie ist. Wir können das Panorama der Stadt von dem Aussichtsturm aus bewundern und mit etwas Glück kommen wir auch in den Festsaal des Rathauses. Es ist ein wirklich inhaltsreiches Programm mit den 7 Wundern von Győr und einer kleinen Überraschung.

Nach der Stadtführung gibt es zu Mittag ein Menü-Mittagessen mit Verkostung von Gespritztem, dann ist Freizeit zum Einkaufen bzw. für die individuelle Entdeckungstour durch die Stadt.

Rückfahrt nach Mosonmagyaróvár voraussichtlich 16 Uhr.

Weitere Informationen: http://turizmus.gyor.hu/lang/de/

 

 

21 Juni 2018, Donnerstag
Zusatz-programm

Ganztagesausflug an den Balaton, Besuch in Herend 

 

Herend und die Schmuckstücke des Balatons: Balatonfüred und Tihany

       

Die erste Station unseres Ausfluges ist die weltberühmte Herender Porzellanmanufaktur, wo Sie nicht nur in die Geheimnisse der Porzellanherstellung eingeweiht werden, sondern auch mit einem Pinsel Ihre eigene Kreativität erproben können. Sie können die Dauerausstellung und die in jeder Jahreszeit neu zusammengestellten zeitweiligen Ausstellungen des Porzellan-Museums bewundern, wo die Entwicklungsgeschichte der Manufaktur vorgestellt wird. Nach dem Ausflug in die Welt des Porzellans können Sie im Markengeschäft Viktória einkaufen und sich im Café Apicius verwöhnen lassen. Weitere Informationen: http://herend.com/

Nach einem echten ungarischen Mittagessen in einer Csárda machen wir uns bei einem kurzen Spaziergang zum Hafen mit einer der beliebtesten Städte am Balaton, Balatonfüred bekannt. Die Stadt wurde durch zahlreiche kulturelle Werte und ein reiches Angebot an Freizeitprogrammen zu einem der anziehendsten touristischen Zielpunkte. Nach einem kleinen Spaziergang von ein paar Minuten gehen wir an Bord eines Schiffes, um die Luft des „ungarischen Meeres” auch ganz von Nahem einzuatmen.

 

 Weitere Informationen: https://balatonfured.hu/

Nach einer halben Stunde Schifffahrt kommen wir an dem Juwel der Halbinsel Tihany, an einer der schönsten Städte Ungarns an, die wegen solcher Besonderheiten bekannt ist, wie das Echo von Tihany, die Altstadt, die Mönchszellen und die Benediktinerabtei Tihany. Der Hauptanziehungspunkt der Halbinsel ist die etwa tausend Jahre alte Benediktinerabtei, mit der dekorierten Barockkirche, der Unterkirche aus dem 11. Jahrhundert und der Gruft von König Andreas I. Durch die Präsenz des Mönchslebens gewinnt die auch ohnedem ein unvergessliches Erlebnis bietende Ausstellung des Museums der Abtei noch an Bedeutsamkeit. Ein besonderer Wert des Museums ist das Lapidarium, aber auch zeitweilige Ausstellungen der Kirchenkunst oder der bildenden Kunst werden hier veranstaltet. Zu der Bekanntheit des Gebäudes trägt auch bei, dass das letzte ungarische Königspaar Karl IV. und seine Frau Königin Zita hier ihre letzten Tage in Ungarn vom 26-31. Oktober 1921 verbrachten, bevor sie auf die Insel Madeira verbannt wurden. Die Zimmer, die von dem Königspaar benutzt wurden, können heute als Teil des Museums besichtigt werden. In dem Museum der Abtei können der restaurierte Chor und die Sakristei der Barockkirche besichtigt werden. Es werden die geschnitzte Einrichtung und die Empore der Kirche gezeigt, die von Sebastian Stuhlhof (ca. 1723 -1779) angefertigt wurden.

Interessant ist auch die Besichtigung der Mönchszellen. Zwischen dem 11-14. Jahrhundert wurden am Osthang der Erdburg von den Mönchen des griechisch-orthodoxen Ordens in die Felswand Zellen gehauen. Dazu gehören eine Kapelle und ein Speiseraum, die nach dem östlichen „Laura" - Muster gestaltet wurden. Sie sind im Karpatenbecken, sogar in Mitteleuropa die einzigen, einigermaßen erhalten gebliebenen Einsiedlerhöhlen. Nach dem Besuch der Abtei und des Museums können Sie in der Freizeit in der Altstadt spazieren gehen und mit etwas Glück können Sie an einer Veranstaltungsreihe teilnehmen, wo die Blüte vieler Millionen Lavendelblüten gefeiert wird.

Weitere Informationen: http://www.tihanyiapatsag.hu/Tihanyi_Bences_Apatsag.html

 

 

Das Programm wird mit einem schnellen Abendessen beendet und um etwa 19 Uhr fahren wir zurück nach Mosonmagyaróvár.

 

 

 

Konferenzprogramm

 

 

 

17.06.2018  Sonntag

 
   
15.00-18.00 Anmeldung
14.00-17.30 IALB Vorstandssitzung
17.00-18.00 Stadtführung in Mosonmagyaróvár (fakultativ)
19.00-22.00 Begrüssungsabend
   
 

18.06.2018  Montag

 
   
8.00-9.00 Anmeldung
9.00-9.30 Eröffnung/ Begrüssungen
9.30-10.00 Plenarvortrage 1.
10.30-11.00 Plenarvortrage 2
11.00-11.45 Plenarvortrage 3
13.15-14.45 Parallele Workshops 1
 
  1. Regionale Produkte, selbstorganisierende Gemeinschaften in der Region Szigetköz (Deutschsprachig) Der Workshop ist voll. Bitte nicht registrieren!
  2. Umweltbewusste Produktion (Ungarisch)
  3. Smart farming (English) Der Workshop ist voll. Bitte nicht registrieren!
  4. Demonstrationsbetriebe und Ausbildungszentren (Ungarisch)
  5. Milchproduktion, Milchverarbeitung (Deutschsprachig)
  6. Neue Rollen für Berater (Deutschsprachig) Der Workshop ist voll. Bitte nicht registrieren!
  7. Kompetenzentwicklung der Fachberater unter Anwendung der Trainingsgruppen-Methode (T-Group) (Ungarisch)
  8. ESEE Workshop (English)
  9. YEUFRAS Workshop der jungen Berater / 1 (English)
15.15-16.45

Parallele Workshops 2

 
  1. Regionale Produkte, selbstorganisierende Gemeinschaften in der Region Szigetköz (Ungarisch)
  2. Umweltbewusste Produktion (Deutschsprachig) Der Workshop ist voll. Bitte nicht registrieren!
  3. Smart farming (Ungarisch)
  4. Demonstrationsbetriebe und Ausbildungszentren (English)
  5. Milchproduktion, Milchverarbeitung (Ungarisch) Wird nicht durchgeführt!
  6. Neue Rollen für Berater (English) Der Workshop ist voll. Bitte nicht registrieren!
  7. Kompetenzentwicklung der Fachberater unter Anwendung der Trainingsgruppen-Methode (T-Group) (English)
  8. ESEE Workshop (Deutschsprachig)
  9. YEUFRAS Workshop der jungen Berater / 2 (English)
19.00-24.00 Gesellschaftsabend / Begrüssungen

 

+ Montag 18 Juni 2018  / Exkursion für Begleiter: Győr 

19.06.2018  Dienstag

 

   
 8.00-18.00 FACHEXKURSIONEN - Ganztägiges Programm
 
  1. Regionale Produkte, selbstorganisierende Gemeinschaften in der Region Szigetköz (HU/ENG)
  2. Umweltbewusste Produktion / Ökotourismus (HU/DE)
  3. Traditionelle und innovative Weingüter (HU/ENG/DE)
  4. Smart Farming - Intelligente Systeme in der Landwirtschaft (HU/ENG)
  5. Reittourismus / Pferdehaltung (HU/ENG)
  6. Ländliche Nischenprodukte (HU/DE)
  7. Demonstrationsbetriebe und Ausbildungszentren (HU/ENG)
  8. Milchwirtschaft, Milchverarbeitung, Forschung (HU/DE)
   

20.06.2018  Mittwoch

 
   
8.30-9.30 Workshop Zusammenfassung, Eröffnung der Postersektion
9.45-10.45 Postersektion (Nur Englisch)
11.00-12.30 (Parallel)
  IALB Mitgliederversammlung
  EUFRAS Konferenz / 1 (Plenarvortrage)
 

SEASN meeting - SEASN Agenda

12.30-13.00 Abschluss der Tagung
14.00-16.00 IALB Vorstandssitzung
14.00-17.00 EUFRAS Konferenz / 2 (Workshop)
   

+ 21.06. 2018  Donnerstag

Zusatz-programm:

Herend, Plattensee / Tihany, Balatonfüred

 

Szponzorok / Sponsoren / Sponsors